Der Kosmetikeinkauf

Gestern war ich in der Stadt im Reformhaus und habe mir neue Cremes gekauft. Hört sich jetzt erstmal nicht so spannend an.

Spannend wird dieses, wenn ich vor dem Regal stehe, indem die Kosmetik des Herstellers steht, die von mir bevorzugt wird. Da ich ein sparsamer Mensch im Umgang mit meinen Cremes bin, kann es passieren, dass ich einige Cremes nur alle halbe Jahr kaufen muss. Ausserdem gehe ich immer mit einem Zettel ziemlich gezielt einkaufen.

Jedenfalls stehe ich vor dem Regal und… Meine Cremes sind nicht mehr da, viel schlimmer noch alles sieht so anders aus. Ich bin ein ziemlich visueller Mensch und kenne die Verpackung meiner Kosmetik (Farbe, Größe), was tun? Also benötige ich die Hilfe der dortigen Angestellten. Auf meine Nachfrage stellt sich heraus, dass der Hersteller das Design der Verpackungen geändert hat und auch noch eine für mich wichtige Creme ganz aus dem Programm genommen hat (wie ärgerlich). Na gut, da ich den Hersteller nun einmal sehr schätze, kaufe ich meine Kosmetik und ziehe meiner Wege.

Zuhause angekommen packe ich meine erworbenen für meine Schönheit gekauften Schätze aus und stelle mit erschrecken fest, dass der Hersteller für die gleiche Menge Inhalt die Umverpackungen um min. ein Drittel größer gemacht hat.

Da es sich bei meiner Kosmetik um Cremes ohne künstlich hergestellte Inhalte handelt, finde ich es irgendwie befremdlich, wenn Verpackungen zu lasten der Umwelt größer gestaltet werden. Von Umweltverbänden werden wir Verbraucher dazu aufgerufen weniger Müll zu produzieren, was meines Erachtens auch Sinn macht. Natürlich versuche ich so einzukaufen, dass ich meine Umwelt schone und möglichst wenig belaste, aber von den Herstellern unserer Produkte wird es mir nicht gerade leicht gemacht.

Ich finde es jedenfalls von dem Hersteller meiner Naturkosmetik nicht so toll auf diesen Trend der großen und teuer aussehenden Verpackungen mit viel Silber oder Gold und anderem Schnatter der konventionellen Kosmetikindustrie aufzuspringen.

Na ja, was bleibt mir? Ich werde mich nächstes Mal nach einer anderen Naturkosmetik mit normalem Verpackungsdesign umschauen müssen.

Eure Claudia

Eiscreme oder N’icecream?

Heute ist endlich mal richtiges Sommerwetter und das lädt doch gerade zu einem leckeren Eis ein.

Grundsätzlich ist ja auch gar nichts gegen einen Besuch in der Eisdiele zu sagen, macht man ja schließlich nicht jeden Tag. Aber vielleicht geht es euch wie mir und ihr habt bei dem Regen der letzten Tage auch lieber mit einem Buch auf der Couch gesessen und seid weniger sportlich in der Natur unterwegs gewesen? Deshalb mache ich mir jetzt lieber eine leckere Schoko-Nuss-N’icecream. Hier mein Lieblingsrezept zum Nachmachen:

1 (am besten überreife) Banane in kleine Stücke brechen oder Scheiben schneiden und einfrieren (ich habe mittlerweile immer 2-3 Bananen im Froster)

Die gefrorene Banane in den Mixer (geht auch mit einem Pürierstab, dann evtl. leicht antauen lassen) geben,

dazu einen Schuss Milch (mein Favourite Reis-Kokos-Drink, ist aber egal, ob Pflanzen- oder Tiermilch)

1 TL Kakaopulver (natürlich ohne Zucker)

1 TL Erdnussmus (je nach Geschmack mit oder ohne Stücke)

1 TL gehackte Nüsse

mixen/pürieren und fertig.